© Amelia Andrew / CARE
Die Klimaallianz für Gerechtigkeit fordert, dass die Industrieländer ihren fairen Beitrag zum Klimaschutz und bei der Unterstützungder Opfer des Klimawandels leisten.

Veranstaltung der Allianz für Klimagerechtigkeit im Haus der EU

Die Allianz für Klimagerechtigkeit organisiert am 11. Februar 2016 eine Diskussionsveranstaltung im Haus der EU mit dem Titel "Von den Verhandlungen zu Handlungen". Wie geht es weiter nach Paris? Welche Aufgaben ergeben sich aus dem Vertrag von Paris für Europa und Österreich?

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  • Das war die COP 21 in Paris

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    Lesen Sie hier Kommentare und Einschätzungen unserer Mitgliedsorganisationen zum Pariser Klimaschutzabkommen

    Mit großem Jubel der Konferenzteilnehmer*innen wurde der Beschluss des "Paris Agreement" am 12. Dezember 2015 gefeiert. 195 Staaten der Welt sprachen sich für gemeinsame Klimaschutzziele aus und stimmten einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag zu. In der Presse wurde von einem historischen Ereignis gesprochen. Doch was ist von dem Abkommen zu halten? Welche Forderungen der Klimaschützer wurden umgesetzt? Bringt der neue Vertrag wirklich die Klimawende?

    Hier einige Kommentare unserer Mitglieder:

  • CARE
    Dreikönigsaktion
    Global2000
    Greenpeace
    Klimabündis
    KOO
    KOO - Heinz Hödl
    ÖRK
    WWF
  • Offener Brief zur Finanztransaktionssteuer an Bundesminister Schelling

    50 Prozent der zusätzlichen Einnahmen aus der Finanztransaktionssteuer für die Aufstockung der Klimafinanzierung und der Entwicklungszusammenarbeit

    Die Allianz für Klimagerechtigkeit fordert Bundesminister Schelling auf, sich dafür einzusetzen, dass 50% der zusätzlichen Einnahmen durch die geplante Finanztransaktionssteuer für Klimafinanzierung und Entwicklungszusammenarbeit gewidmet werden sollen. Dadurch könnte der - im internationalen Vergleich äußerst geringe - österreichische Beitrag zur Erstkapitalisierung des Green Climate Fund  erhöht und die Zahlungen auf eine dringend notwendige dauerhafte Finanzierung umgestellt werden.

    Pressekonferenz der Allianz für Klimagerechtigkeit

    Pressekonferenz der Allianz für Klimagerechtigkeit 2015-11-12

    Österreichische Politiker*innen sind gefordert sich aktiv für Klimaschutz einzusetzen

    Die Vertreter*innen der Allianz für Klimagerechtigkeit fordern bei der heutigen Pressekonferenz einhellig mehr Engagement der österreichischen Politk in Sachen Klimaschutz. Die Wissenschaft habe die Fakten dargelegt und zahlreiche Ansätze aufgezeigt Emissionen zu reduzieren und aktiven Klimaschutz zu betreiben, stellt Univ. Prof. Dr.in Helga Kromp-Kolb fest. Es lege an der Politik rasch geeignete Maßnahmen zu setzen. Dazu wäre es notwendig, dass Österreich eine Klimastrategie für Umsetzung der in der EU mitbeschlossenen Reduktionsziele von 80-95% bis 2050 entwickelt, meint Johannes Wahlmüller (GLOBAL2000). Ärmere Länder müssen sowohl beim Schutz vor den Folgen des Klimawandels als auch bei dessen Bekämpfung durch die Industrienationen finanziell ausreichend unterstützt werden. Martin Krenn (KOO) fordert dafür eine Zusage Österreichs von 100 Mio. € für den Green Climate Fund.

    Jennifer Liang (Leiterin der indischen NGO "The Ant" und Partnerin der DKA) schildert sehr anschaulich, wie in ihrer Heimat bereits jetzt die Auswirkungen des Klimawandels in Form eines unvorhersehbaren Wechsels von Überflutungen und Dürreperioden zu spüren sind und die vorwiegend von der Landwirtschaft lebende Bevölkerung vor massive existenzielle Probleme stellen.

    Damit in Paris ein gutes Abkommen geschlossen werden kann, müssen laut Vertreter*innen der Allianz für Klimagerechtigkeit die bereits versprochenen Reduktionsziele nochmals nachgebessert werden, um noch vor 2030 den Anstieg der Emissionen stoppen zu können. Diese Vereinbarungen sollen im Rahmen eines völkerrechtlich bindenen Vertrags festgelegt werden, der Sanktionsmaßnahmen beinhaltet. Die Industrienationen sollen hier eine glaubwürdige Vorreiterrolle einnehmen, indem sie sich selbst ambitionierte Ziele setzen und ärmere Länder bei der Umsetzung ihrer Klimaziele tatkräftig unterstützen.

    Factsheet zu SDGs

    Klimabündnis

    Das Klimabündnis hat ein Factsheet zu den SDGs (Sustainable Development Goals) der UN erstellt. Sowohl die Entstehungsgeschichte der SDGs als auch der Zusammenhang mit Klimaschutz wird hier anschaulich beleuchtet.

    Die Klimaallianz unterstützt die Forderung zur Beendigung der Subventionen für fossile Energieträger

    Vera Besse hat als Vorsitzende der Allianz für Klimagerechtigkeit einen Brief des Climate Action Network (CAN) Europe unterzeichnet, der für den G20 Gipfel am 4./5. September einen Beschluss zur Beendigung der Subventionen für fossile Energieträger anregt.

    Die Klimaallianz reagiert auf Heinz-Christian Straches Äußerungen zum Klimawandel

    Die Allianz für Klimagerechtigkeit wendet sich per Brief an den Bundesparteiobmann der FPÖ Heinz-Christian Strache mit der Forderung sich unmissverständlich für Klimaschutz einzusetzen. Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst deutlich messbar und lassen sich in diesem Ausmaß durch natürliche Prozesse nicht erklären.

    Forderungen der Klimaallianz für Paris

    Die Allianz für Klimagerechtigkeit hat ein detailliertes Positionspapier für Paris erarbeitet, das Forderungen für Österreichs Position bei Klimaschutz und -finanzierung sowohl in nationaler als auch internationaler Hinsicht beeinhaltet. Weitere Themenbereich sind Wald, Technologietransfer und Partizipation.

    Klimaschutz im gefährlichen Abwärtstrend

    Die Allianz für Klimagerechtigkeit verweist in einer Presseaussendung auf den gefährlicher Abwärtstrend im Bundesfinanzrahmen für den Bereich Umwelt bis zum Jahr 2019, welcher vor allem zulasten der Umwelt-, Klima- und Energieförderung gehen soll. Dieser gefährdet den sowieso schon geringen Beitrag Österreichs zum Green Climate Fund. Während Schweden mit 60,5 US$ pro Kopf einen respektablen Beitrag zur Unterstützung der Klimawandelanpassungen von Entwicklungsländern leistet, findet sich Österreich mit beschämenden 2,9 US$ pro Kopf noch hinter dem krisengebeutelten Spanien (3,4 US$) oder Italien (5,5 US$).

    Offener Brief der Allianz für Klimagerechtigkeit

    Die Allianz für Klimagerechtigkeit fordert in einem offenen Brief an Bundeskanzler Werner Faymann und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als Vertreter der Bundesregierung mehr Nachhaltigkeit und Unterstützung für Menschen in Not bei der Steuerreform ein: "Der Schutz unserer Umwelt und die internationalen Verpflichtungen gegenüber Menschen in Entwicklungsländern finden bei den bisherigen Vorschlägen kaum Beachtung. Die Berichte des UN-Weltklimarates und auch der österreichische Klimasachstandsbericht zeigen ganz deutlich, dass wir handeln müssen - und zwar jetzt, bevor es zu spät ist", so die VertreterInnen der Allianz für Klimagerechtigkeit unisono.

    COP 20 in Lima – viel Arbeit für Paris noch offen

    COP 20 UN-Klimakonferenz in Lima
    Quelle: www.cop20.pe

    Die Chance auf mutige Schritte wurde auf dem Klimagipfel in Lima verpasst

    Die Voraussetzungen für die 20. UN-Klimakonferenz in Lima waren eigentlich nicht so schlecht: Beim Ban Ki-Moon-Klimagipfel in New York diesen September hatten sich zahlreiche Staaten motiviert gezeigt, Klimaschutz zu einem wichtigen Thema zu machen und sich dafür einzusetzen. Weltweite Demonstrationen zeigten das Interesse der Zivilbevölkerung, die Klimagerechtigkeit und eine Energiewende fordert. Im Herbst beschloss die EU ihre Klimavorgaben für 2030 und im November hatten die USA und China gemeinsam ihre Klimaziele für die Zeit nach 2020 angekündigt. Viele Länder – Österreich war leider nicht darunter – gaben bereits im Vorfeld der Konferenz ihre finanziellen Zusagen zum Green Climate Fund bekannt.

    Leider konnte auf der Konferenz diese positive Stimmung nicht genutzt werden, um mutige Schritte in Richtung eines fairen, verbindlichen Klimavertrags zu setzen. Grundvoraussetzung für effizienten Klimaschutz sind Kriterien, an Hand derer die Treibhausreduktionszusagen der einzelnen Staaten verglichen und auf Fairness geprüft werden können. Weiters muss ein Mechanismus gefunden werden, die Erreichung dieser Ziele zu überprüfen, gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen und Rückschritte auszuschließen. Nicht zuletzt muss vor allem für die ärmsten Länder genug Geld zur Verfügung gestellt werden, um wirkungsvollen Klimaschutz betreiben zu können.

    Gemessen an diesen Vorgaben konnte die Konferenz nur ein sehr schwaches Ergebnis erzielen, das viel weitere Verhandlungsarbeit ins nächste Jahr verschiebt. Die Staaten müssen bis Mitte 2015 ihre Klimaziele für die Zeit nach 2020 bekanntgeben, die auch gewissen Kriterien entsprechen müssen. Wobei sich die Teilnehmer nicht auf einen internationalen Überprüfungsprozess einigen konnten. Auch können die Staaten die Bemessungskriterien für ihre Klimaziele selbst festlegen, sowohl hinsichtlich der wissenschaftlichen Grundlagen für die Berechnung als auch des Maßstabs von Fairness und Gerechtigkeit. Somit wird es ungleich schwieriger, die Nennung zu bewerten und einen internationalen Vergleich durchzuführen.

    Auch bei der Finanzierung erhofften sich Klimaschützer konkrete Schritte, wie die bereits in Kopenhagen zugesagten 100 Mrd. US-Dollar jährlich ab 2020 zur Verfügung gestellt werden können. Für Entwicklungsländer ist es ohne diese Zusagen viel schwieriger, ihre Klimaziele zu definieren, da die Erreichung derselben genau von dieser Unterstützung stark abhängt. Zwar ist es gelungen den Green Climate Fund mit 10,2 Mrd. US-Dollar zu befüllen, was bedeutet, dass erste Klimaschutzprojekte schon 2015 genehmigt werden können, aber man ist noch weit entfernt in Summe 100 Mrd. US-Dollar bis 2020 aufzubringen. Österreich hat mit 25 Mio. US-Dollar und der Ankündigung einer Aufstockung auf 50 Mio. US-Dollar einen vergleichsweise sehr niedrigen Beitrag geleistet.

    Für die nächste Konferenz in Paris ist es unerlässlich, ein System zur wissenschaftlichen Überprüfung der Klimaziele zu etablieren und auch eine Bewertung im Sinne der Gerechtigkeit zu finden, damit jede Nation verpflichtet wird, die Verantwortung für den Klimaschutz zu übernehmen, die ihren Fähigkeiten und ihrem Entwicklungsstand entspricht.

    Für die Vertreter der Zivilgesellschaft wird es in der nächsten Zeit die wichtigste Aufgabe sein, den Druck auf die Politik zu verstärken und höchste Priorität für Klimaschutz einfordern. Nur durch die Zusammenarbeit aller, die sich für Klimaschutz einsetzen und gemeinsame Mobilisierung der Kräfte wird der politische Wille konkrete Maßnahmen festzuschreiben zu erreichen sein, der in Lima gefehlt hat.

    Bildaktion der Allianz für Klimagerechtigkeit

    Vetreter der Allianz für Klimagerechtigkeit übergeben den Zahlschein ans Finanzministerium
    Foto global2000

    Heute haben VertreterInnen der Allianz für Klimagerechtigkeit an das Finanzministerium einen Zahlschein überreicht und damit an die Verantwortung Österreichs gegenüber den Entwicklungsländern erinnert. Im Green Climate Fund sollen 10 Mrd. US-$ gesammelt werden, um den Kampf gegen den Klimawandel in Entwicklungsländern zu unterstützen. Während bereits zahlreiche Nationen ihre Beiträge genannt haben, hat Österreich noch keine Zusage gemacht. Beim nächste Woche stattfindenden Ministerrat hat Österreich die letzte Chance vor der Klimakonferenz in Lima eine Zusage zu beschließen und seinen fairen Anteil zu leisten.

    Global 2000 fordert österreichischen Beitrag zum Green Climate Fund

    Der bei der UN-Klimakonferenz in Cancun errichtete Green Climate Fund soll Entwicklungsländer beim Kampf gegen den Klimawandel unterstützen. Die Gelder werden notwendig gebraucht, um dringende Schutzmaßnahmen zu installieren und bereits auftretende Schäden abzumildern. Während zahlreiche Länder ihre Beiträge zum Green Climate Fund genannt haben, ist Österreich - als eines der reichsten Länder der Welt - hier noch säumig.

    Factsheet "Kosten(un)wahrheit Energie"

    Pressefrühstück Klimaallianz 17.11.2011

    Das IUFE ist für die Allianz für Klimagerechtigkeit der Frage nachgegangen, wie es um die Kostenwahrheit im Energiesektor bestellt ist:

    Das Factsheet “Kosten(un)wahrheit Energie” zeigt auf, dass die Kostenwahrheit im Energiesektor derzeit nicht gegeben ist. Das Informationspapier gibt einen Überblick über derzeitige Herausforderungen bei der Betrachtung der Energiekosten, die tatsächlich anfallenden Kosten der jeweiligen Energieträger und die Gründe fehlender Kostenwahrheit (z.B. globale Subventionszahlungen).

    Klimagipfel in New York: Den Worten müssen Taten folgen

    Der UN-Klimagipfel in New York am 23. September war zweifellos hochrangig besetzt. Über 120 Staats- und Regierungschefs hatten ihr Kommen angekündigt, darunter US-Präsident Barack Obama, Frankreichs Präsident Francois Hollande und der britische Premierminister David Cameron. Auch Österreich war durch Bundespräsident Heinz Fischer und Umweltminister Andrä Rupprechter vertreten. Im Vorfeld fanden weltweit Demonstrationen für Klimaschutz statt. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bezeichnete den Klimawandel „als größte Gefahr für die Menschheit" und forderte die Industriestaaten auf, ihren Beitrag zum Green Climate Fond zu leisten....

    Vorreiterrolle der EU in Klimafragen gefordert

    Mindestens 55% Reduktion der Treibhausgase bis 2030 und verbindliche Zusagen für Klimafinanzierung

    CARE zur Klima- und Energiepolitik der EU

    "Ein Schlag ins Gesicht" - Kritikpunkte zum Weißbuch der EU-Kommission zur Klima- und Energiepolitik 2030

    Presseaussendung nach Präsentation der Treibhausgasbilanz

    Umweltminister Andrä Rupprechter möchte Österreich wieder zum Umwelt-Vorreiter in Europa machen

    COP 19 – Rückblick auf den Klimagipfel in Warschau

    Keine berauschenden Ergebnisse aber kleine Schritte in Richtung Weltklimavertrag.

    Offener Brief an die Bundesregierung

    Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Warschau hier der Offene Brief, der an die Österreichische Bundesregierung geschickt wurde.

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